DWIH-Jahresthema 2020: Städte und Klima

© Kiyoshi Hijiki_Getty Images

Die Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH) beschäftigen sich 2020 intensiv mit ihrem Jahresthema „Städte und Klima“. In fünf Weltstädten bieten sie dafür außergewöhnliche Plattformen.

Den Metropolen der Welt kommt angesichts des Klimawandels und der Notwendigkeit nachhaltiger Entwicklung entscheidende Bedeutung zu. In ihnen kristallisieren sich Risiken und Chancen des Wachstums: Ressourcenverbrauch steht innovativen Technologien gegenüber, wirtschaftlicher Druck enormen ökonomischen Leistungen. Auch ihr intellektuelles und kreatives Potenzial macht Städte zu entscheidenden Akteuren im Kampf gegen den Klimawandel.

Jahresthema des weltweiten DWIH-Netzwerks

Für das Jahr 2020 hat das Kuratorium des DWIH-Netzwerks „Städte und Klima“ als übergreifendes Jahresthema für die fünf DWIH in New York, São Paulo, Moskau, Neu-Delhi und Tokyo ausgewählt. Jedes DWIH richtet gemeinsam mit seinen Unterstützern Veranstaltungen zu diesem Thema aus und schafft auch durch sein entsprechendes Informations- und Dialogangebot Anknüpfungspunkte.

Städte und Klima als Jahresthema des DWIH-Netzwerks

Weiterführende Informationen zur Wahl des DWIH-Jahresthemas 2020 finden Sie auf der Website des DWIH-Netzwerks.

Platz für Erneuerbare Energien

Russland bietet als größtes Flächenland der Erde nicht nur reiche Rohstoffvorkommen, sondern auch hervorragende Voraussetzungen für die Nutzung Erneuerbarer Energien in außergewöhnlichen Maßstäben. Seit Langem bestehen deutsch-russische Kooperationen zu Erneuerbaren Energien und zur Steigerung der Energieeffizienz, insbesondere in städtischen Gebäuden.

Lösungen für die Stadt der Zukunft

Wie sehr urbane Zentren Innovationen vorantreiben können, zeigt exemplarisch Skolkowo bei Moskau: In der „Innovationsstadt“ setzte die russische Regierung von Anfang an auf Energieeffizienz – als eines der zentralen Forschungsthemen, aber auch bei der Immobilienentwicklung. 2018 stellte das DWIH Moskau als Mitveranstalter des internationalen REENCON-Kongresses in Skolkowo seine Projekte im Bereich der Erneuerbaren Energien vor. Erst im Oktober 2019 organisierte das DWIH zudem gemeinsam mit der Moskauer Staatlichen Universität für Bauingenieurwesen (MGSU) ein Seminar zu „Smart Cities“. Der Austausch zu zentralen Zukunftsthemen geht auch an anderen Orten weiter, wie es das Deutsch-Russische Jahr der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018–2020 eindrucksvoll belegt.