Wrap-Up der Veranstaltung: Moderne Solartechnik Made in Germany

© Igor Bogdaschkin

Vom 19. bis 21. März fanden in Moskau und St. Petersburg verschiedene Veranstaltungen zum Thema Photovoltaik und Solartechnik statt.

Im Rahmen des Programmes wurden themenrelevante Lesungen zu Ehren des russischen Physikers Schores Iwanowitsch Alfjorows gehalten. Alfjorows war Direktor des Joffe-Instituts in Sankt Petersburg und erhielt im Jahr 2000 den Nobelpreis für Physik.

An den Veranstaltungen nahmen deutsche Experten von namhaften Forschungseinrichtungen, wie dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) sowie dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V. teil.

Am 19.03. fand im Anschluss an ein Treffen von Wirtschaftsvertretern die Konferenz „Innovative Lösungen für die Integration von Solartechnik in das russische Stromnetz“ am Energietechnischen Institut „ENIN“ in Moskau statt. Dr. Harry Wirth, Leiter der Abteilung Photovoltaische Module und Kraftwerke am ISE, stellte moderne Solartechnik und deren Anwendungsbereiche vor.

Ulf Lohse vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. stellte das Forschungsprojekt „Enabling PV” vor und erläuterte die Rahmenbedingungen und Umsetzungsvoraussetzung anhand verschiedener Fallbeispiele. An dem Projekt nehmen bereits mehrere Länder teil.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Voraussetzungen für den Einsatz von Solartechnik in Russland diskutiert, sowie Möglichkeiten der Finanzierung von Kooperationsprojekten im Bereich der Photovoltaik. Es fanden außerdem rege Diskussionen über die Vorteile alternativer Energiequellen für Mensch und Umwelt statt. Des Weiteren konnten spezifische Fragen zur Entsorgung von Solarmodulen und der tatsächlichen Energieeinsparung besprochen werden. Vertreter  russischer Wirtschaftsunternehmen und Forschungseinrichtungen präsentierten wissenschaftliche Projekte im Bereich Solartechnik und stellten aktuelle Projekte in diesem Bereich vor.

Den krönenden Abschluss der Konferenz bildete die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme und dem ENIN-Institut.

Die Abschlussveranstaltung fand am 21.03. an der Akademischen Universität Sankt Petersburg, die zugleich Nanotechnologie-Forschungs-und Bildungszentrum der Russischen Akademie der Wissenschaften ist, statt. Mittelpunkt der Gespräche war die Einführung von deutscher Solartechnik in Russland. Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit beider Länder und Förderprogramme für gemeinsame Projekte konnten ausführlich eruiert werden.

Die Veranstaltungen wurden vom Deutschen Haus der Wissenschaft und Innovation (DWIH Moskau) in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut (ISE), Eurosolar Russland, dem Energietechnischen Institut „ENIN“, der Akademischen Universität in St. Petersburg, der Deutschen Botschaft in Moskau und dem Generalkonsulat in St. Petersburg organisiert.